Stuttgart 3…2…1

Hallo Freunde,

heute bin ich nach Stuttgart gereist, um einige Messungen für mein Projekt durchzuführen. Es ist die erste Reise, die ich alleine mit der Bahn gemacht habe. Allein die Reise war ein Abenteuer für sich. Angefangen hat alles ganz harmlos. Ich habe es geschafft, pünktlich meinen Bus zu erreichen. Dieser war dann ca. 5 Minuten vor Ankunft meines Anschlusszugs am Bahnhof.
Leider hatte der Zug sage und schreibe 45 Minuten Verspätung, so dass ich meinen ICE am Gleis vorbei fahren sehen durfte. In Japan wäre so etwas ein Kündigungsgrund gewesen. Nun gut, irgendwie musste ich dann weiter nach Stuttgart fahren. Nachdem ich in meinem Heimatbahnhof nach einer Bestätigung über die Verspätung des Regionalexpress erhalten habe, bin ich weiter nach Wuppertal, um den nächsten Anschluss zu erreichen. Dieser ist dann auch nur mit ca. 10 Minuten Verspätung eingetroffen. Froh darüber, dass dieser Zug direkt nach Stuttgart durchfährt, habe ich mich auf die Suche nach einem nicht reservierten Platz gemacht, da ja meine Reservierung ja jetzt verfallen war.
Glücklich, einen Platz gefunden zu haben, ließ ich mich auch dem Sitz nieder und begann mit dem Versuch, eine Verbindung über UMTS ins Internet zu bekommen. Leider entpuppte sich der Versuch als absolut hoffnungslos. Immer wieder brach die Verbindung zwischen meinem Rechner und dem UMTS-Netz ab. Kurz nachdem ich mich gesetzt habe, sage die nette Zugbegleiterin, dass dieser Zug aufgrund eines Defekts ausgetauscht werden muss. Sprich, in Köln mussten alle Passagiere umsteigen. Im neuen Zug habe ich dann wieder versucht eine Verbindung über UMTS aufzubauen, leider ohne Erfolg. In Frankfurt habe ich dann den letzten Versuch unternommen, eine Verbindung zu erhalten und gerade just in diesem Moment stürzt der (eigentlich unter Windows 7 sehr stabile) Rechner das erste mal in seinem Installationsleben ab.
Ok, in Stuttgart angekommen, konnte ich mich auf den ÖNV vertrauen. Diesmal ging alles reibungslos, so dass ich die Universität Stuttgart mit einer Verspätung von knapp einer Stunde erreicht habe. Mist, das kann ich der Bahn also nicht in Rechnung stellen.
Im Institut angekommen, hat mich Herr Hasler sehr freundlich aufgenommen und hat mich in das System eingewiesen. Glücklicherweise gab es damit keine größere Schwierigkeiten. Für die folgenden Messungen am Vibrometer habe ich dann bis ca. 20.00 Uhr gebraucht. Ich hoffe, dass ich morgen doch einiges schaffen werden, insbesondere ist dann Herr Waber zur Verfügung, der sich hervorragend mit dem System auskennen soll.
Ich freue mich also morgen auf einen Tag, der völlig Bahn-frei ist und hoffe, mit meinem Projekt voran zu kommen.

Bis dahin wünsche ich allen eine geruhsame Nacht, bis morgen
Sascha

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