07.01.18 – Keine kalten Füße mehr …

… denn die Fußbodenheizung ist drin.

Eigentlich sollten wir uns jetzt freuen, da nächste Woche dann endlich der Estrich kommen kann, doch es gibt wieder einen Hacken. In unserem Vertrag – in den Zusatzvereinbarungen – steht, dass wir eine Heizung der Firma Uponor bekommen. Jetzt ratet mal was eingebaut wurde. Richtig, nicht Uponor, sondern Delta Nova. Mal schauen was der Bauleiter morgen dazu sagt. Sollen die doch alles rausreißen und neu verlegen. Nicht unser Problem!

Gleizeitig schreiben sich der Installateur (folgend 1 genannt), der die Fußbodenheizung verlegt und der Installateur (folgend 2 genannt), der die Fernwärmestation aufbaut, böse E-Mails.  1 ist der Meinung ihm wurde der Vertrag für die Fernwärmestation entzogen, obwohl er ihn nie gehabt hat. Anscheinend hat er sich verkalkuliert und möchte seine Arbeiten jetzt 2 aufs Auge drücken. 1 würde die Fußbodenheizung ungefüllt an 2 übergeben und auf keinen Fall an ein fremdes System anschließen. Das werden wir ja noch sehen! Da denkt man Frauen wären die Zicken, nein Handwerker sind die größten Zicken! Keine Spur von, Probleme und Unstimmigkeiten werden professionell gelöst. Damit Ihr nicht meint ich übertreibe, hier ein Auszug:

zunächst einmal vielen Dank für Ihre “freundliche” email. Diese hätten Sie auch ruhig an alle anderen betroffenen Personen schicken können, was ich nun hiermit tue. Sie denken also das sei unsere Aufgabe? Ist es nicht, da die Installation der Heizungsanlage aus unserem Vertrag genommen wurde. Sie wissen aber schon, dass für den hydraulischen Abgleich zunächst der Pumpendruck in IHRER Anlage eingestellt werden muss? Das der Durchfluss ebenso am Verteiler einzustellen ist, ist uns als Fachfirma selbstverständlich bewusst. Sie verkaufen also einfach eine Anlage ohne Anbindung ans System, ohne Ausdehnungsgefäß und sämtliches Zubehör??? Wer füllt den die Anlage nach VDI 2035? Wir sicher nicht, die Leitungen werden durch uns abgedrückt (mit Luft) übergeben. Mehr sage ich dazu jetzt nicht….

Übrigens die letzte Lage Außenputz ist immer noch nicht dran.

Die Bemusterung der Fliesen hat problemlos geklappt. Man muss ja schließich erwähnen, wenn etwas mal gut funktioniert. Im Bad und Gäste-WC nehmen wir für den Boden dunkelgraue und für die Wand hellgraue Fliesen. Hellgraue statt weiße Fliesen an der Wand war ein Tipp, damit man nicht drei verschiedene Weißtöne hat (Sanitärobjekte, Fliesen, Wand). Das finden wir irgendwie einleuchtend.

Bei der Bemusterung der Treppe wartete wieder eine Überraschung auf uns. Im vorhinein hatten wir uns überlegt, dass wir gerne eine Holzwangentreppe (Bild mit Hund) hätten, was laut Bauleistungsbeschreibung auch Bestandteil ist. Als wir dann in Köln bei der Treppewerkstatt waren, zeigt uns der Vertreter uns ein Muster unserer zufünftigen Treppe. Eine Bolzentreppe. Die Wagentreppe wäre teurer. Wir haben uns erstmal alles angehört, wasVor- und Nachteile betrifft. Da bei der Wangentreppe der Schall besser übertragen wird, sind wir dann doch mit der Bolzentreppe einverstanden. In den Bolzen sind „Gummidichtungen“ zur Wand, die die Schalübertragung hemmen. Außerdem sieht die schon schicker und moderner aus. Wir haben uns für Buche mit Edelstahl-Holmen entschieden.

Holztreppe Viva halbgewendelte Buchertreppe Treppengeländer mit  Edelstahl Stäben und Holzhandlauf

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