Nikko Nationalpark

Der letzte Abschnitt meiner Reise hat mich in den Nationalpark rund um Nikko geführt. Dort habe ich in Kinugawa-Onsen in einem traditionell japanischen Hotel, einem Ryokan, meine Unterkunft bezogen. Wenn man schon in Japan ist, so sollte man zumindest einmal diese Art der Unterkunft ausprobieren. Sie ist schlicht und anmutig zugleich. Man liegt zwar (fast) auf dem Fußboden zum Schlafen, aber Reinlichkeit wird ab der Türschwelle groß geschrieben. Weiteres Highlight ist das Onsen, welches sich direkt im Ryokan befindet. Das Onsen ist ein Bad, welches aus einer vulkanischen Quelle ihr Wasser bezieht.

Nachdem ich am ersten Abend Onsen und Unterkunft genossen habe, ging es in den Nationalpark. Zuerst wollte ich mir die Kegon-Fälle anschauen. Die waren jedoch aufgrund eines extremen Nebels nicht zu sehen (Bild oben links). Also habe ich mich auf den Rückweg gemacht, um andere Teile des Nationalparks zu Fuß zu erkunden.

Wie es der Zufall so will, habe ich just in dem Moment, in dem ich aus dem Bus ausgestiegen und zum Bahnhof gegangen bin, Christian wiedergetroffen. Auch er war auf dem „Allein-durchs-Land“-Tripp. So haben wir uns für 2, 3 Stunden zusammengefunden und sind zwei historische Wege in Nikko abgegangen. Einfach nur fantastisch, was dieser Nationalpark zu bieten hat. Bäume mit Durchmessern, so dass 3 Mann nicht darum fassen können. Wilde Wasserläufe und inmitten all dieser Dinge immer wieder kulturhistorische Schreine, Bauten, Figuren. Hier kann man die ganzen Ferien verbringen, ohne das einem langweilig wird. Aber jetzt könnt ihr auch mal Bilder schauen.

Morgen geht es wieder nach Hause und ich freue mich schon auf meine Lieben. Ich hoffe, ich konnte Euch ein wenig an meiner Reise hier Teil haben lassen.

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